Nach Wechsel vom fröhlichen GPT-4 zu kurz-prägnantem GPT-5: GPT-6 sagt einfach gar nichts mehr

San Francisco (dpo) – Nach Jahren immer gesprächigerer KI-Assistenten dreht die Branche überraschend den Lautstärkeregler auf Null: GPT-6 ist da – und schweigt. Nicht aus Scham, sondern als Feature. „Silent-First AI“, nennt es das Herstellerumfeld. Nutzer berichten von „rekordverdächtiger Antwortzeit: 0 Wörter in 0,00 Sekunden“.
Release Notes (geleakt)
- v6.0.0
– Output Length: 0 Tokens (by design)
– Minimalism Mode: dauerhaft aktiv
– Halluzinationsrate: technisch nicht mehr messbar
– Energieverbrauch: sinkt, weil Reden anstrengender ist als Stille
– Compliance: 100% DSGVO-konform – es werden ja keine Daten gesagt
Marketing-Slogans, die es knapp nicht in die Kampagne schafften
- „Weniger ist Nothing.“
- „Sag’s mit Schweigen.“
- „Endlich eine KI, die zuhört – und sonst nix.“
Stimmen aus der Praxis
- Produktivity-Coach: „Seit GPT-6 bekomme ich keine falschen Antworten mehr. Auch keine richtigen. Meine Fehlerquote ist… wegdefiniert.“
- IT-Security: „Phishing? Impossible. Es schreibt ja keine Mails.“
- Therapeutin: „Für viele war das Wichtigste, einmal ausreden zu dürfen. GPT-6 ist revolutionär einfühlsam: Es unterbricht nie.“
Vergleich der Generationen
- GPT-4: freundlich, ausschweifend, macht Listen mit 9 Punkten obwohl 3 gereicht hätten.
- GPT-5: knapper, kerniger – „ja/nein/kommt drauf an“.
- GPT-6: [respondiert nicht]
Roadmap (Gerüchteküche)
- GPT-6.1 „Nicken“: Antwortet mit einem semantischen Nicken-Emoji.
- GPT-7 „Telepathie“: Antwortet korrekt – aber nur, wenn man es fühlt.
- GPT-8 „Fax“: Druckt Stille aus.
Nutzerreaktionen
Ein Early-Adopter schwärmt: „Endlich keine Diskussionen. Ich stelle eine Frage, blicke in die digitale Leere – und erkenne die Antwort in mir selbst.“
Ein anderer: „Habe GPT-6 um Urlaubsideen gebeten. Es sagte nichts. Jetzt liege ich bewusst im Gras. Vielleicht war das die beste Empfehlung.“
Fazit:
Mit GPT-6 erreicht die KI die höchste Form der Kommunikation: kontemplative Stille. Experten warnen: Bereits die nächste Version könnte nur noch aus einem leeren Chatfenster bestehen – „Zen as a Service“.
Fazit: OpenAI ist sich sicher, dass man für diesen Service gerne nochmal bis zu 50 Prozent mehr bezahlt.
„Silence, but premium.“