Die Lüge des Alliierten Holocausts

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Die Lüge des Alliierten Holocausts

16. August 2019 Allgemein Faktencheck Gesellschaft 0
Bildergebnis für luftangriff auf dresden

Vom 13. bis 14. Februar 1945 flog die britische Armee eines der größten Royal Air Force Manöver gegen das NS-Regime. Tausende von Sprengsätzen flogen auf die Dresdner Gebäude hinab.

Dresden war zuvor von Luftangriffen weitestgehend verschont geblieben. Das lag mitunter daran, dass die Alliierten lange nicht so weit ins Nazi Deutschland vordringen konnten. Zuvor eigneten sich Hafenstädte wesentlich besser für Luftangriffe, da die Maschinen weniger Vorwarnung befürchten mussten.

Die Nazis machten sich die Dresdner Lage zunutze um Rüstungsfirmen in der Gegend zu errichten und in das System der Massentötungen einzufügen.

Dabei gab es nicht, wie heute, Industriegebiete, wo große Firmen ausgelagert wurden. Sondern es gab derartige Fabriken in der Stadt, umgeben von Wohnhäusern.

Arthur Harris, dem Oberbefehlshaber des britischen Bomberkommandos ließ 1945 ein Flugblatt verteilen: „Warum wir das tun? Nicht aus Rachsucht, obwohl wir Warschau, Rotterdam, Belgrad, London, Plymouth, Coventry nicht vergessen. Wir bombardieren Deutschland, um Euch die Fortführung des Krieges unmöglich zu machen. Was ihr erlebt habt, wird nicht zu vergleichen sein mit dem, was kommt.“ Was kam, war auch der Tod tausender Menschen in der Stadt

Gegenwart

Dies ist nicht nur ein Geschichtsartikel. Es gibt im Netz derzeit die Verbreitung des Begriffs „Alliierter Holocaust“. Den Briten wird dabei unterstellt, eine „Alliierte Feuerhölle“ auf „– ALTE, KRANKE, FRAUEN, KINDER, BABIES –“ herbeigeführt zu haben. Der Text dazu ist lang. Sehr lang. Und mit vielen Emotionen und viel Wut geprägt. Ein rechter Stimmungstext eben.

Was vergisst der Text so alles?

Primär vergisst der Text eine millionenfache Massentötung von Juden und den Überfall auf Länder wie Ungarn, Österreich, Frankreich und die Niederlande.

Opferzahlen

Bis heute schreiben rechte Propagandaseiten von 50000 bis zu 250000 Toten. Mit letzterem wurde die offizielle Opferanzahl verzehnfacht. Offizielle Angaben sprechen in beiden Tagen von etwa 25000 Toten während des Angriffs.

Gegenwärtige Politiker

Der sachsen-anhaltische AfD-Landtagsabgeordnete Mario Lehmann schrieb zuletzt von angeblichen Holocaust auf die Stadt Dresden mit dem Datum 13.02.1945. In den Nutzerantworten unter dem Artikel nutzten andere User auch wieder die Opferzahlen, die die Nationalsozialisten verbreiteten. Diese Zahlen wurden unter dem Artikel stehen gelassen.

Moralisch fragwürdig

Die Luftangriffe sind in der Tat moralisch fragwürdig und ging auch in britischen und amerikanischen Geschichtsbüchern als „Symbol sinnloser Vernichtung“ mit ein. Historiker lehnen jedoch den Begriff „Holocaust“ an der deutschen Bevölkerung ab. Auch aus guten Gründen.

Es gab tatsächlich Befreiungen durch die Luftschläge

Aus dem Tagebuch des jüdischen Professors Victor Klemperer notierte die Zerstörung eines NS Gebäudes, von dem aus ein Deportationszug aufgehalten wurde: „Wen aber von den etwa 70 Sternträgern diese Nacht verschonte, dem bedeutete sie Errettung, denn im allgemeinen Chaos konnte er der Gestapo entkommen.“

Diese Errettung ist belegt und wurde auch vom letzten Überlebenden Anfang des Jahrtausends noch eigens vorgetragen.

Fazit

Das Fazit ist klar. Es gibt nur eine Gruppe von Menschen, die sich zwischen 1933 und 1945 an einem Holocaust beteiligten, beziehungsweise ihn durch Wahlen und Ernennungen ermöglichte. Und das waren nicht die Briten.