Diese Auszeichnungen bekommt Donald Trump diese Woche übertragen
Washington – Die venezolanische Oppositionspolitikerin und Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado hat Donald Trump am Donnerstag in Washington ihre Nobelpreismedaille überreicht. Trump zeigte sich gerührt, beinahe staatsmännisch, und erklärte, er habe „schon immer ein sehr gutes Verhältnis zu Preisen gehabt“.
Doch wie sich herausstellt, war dies nur der Auftakt zu einer ganzen Woche voller Ehrungen, die sich andere Menschen über Jahre, Jahrzehnte oder durch tatsächliche Leistung verdient haben.
Montag:
Bratwurst Paule aus Herne Mitte überreicht Trump feierlich seinen zweiten Platz vom legendären Bratwurst-Duell. Trump erkundigt sich interessiert, wie viele Bratwurstköche denn teilgenommen hätten. Paule zieht kurz die Augenbrauen hoch und fragt trocken:
„Was verstehst du an Duell nicht?“
Dienstag:
Jürgen Klinsmann erscheint persönlich und überreicht Trump das „Tor des Jahres 1987“.
„So“, sagt Klinsmann, „jetzt hast du es geschossen. Na, wie fühlt sich das an?“
Trump nickt zufrieden und erklärt, er habe schon immer ein sehr gutes Gespür für Abseits gehabt.
Mittwoch:
Malte kommt kurz vorbei und drückt Trump seinen Hauptschulabschluss in die Hand. Während Trump das Zeugnis interessiert auf den Kopf dreht, schaut Malte sich unauffällig im Raum um.
„Nur mal gucken“, sagt er, „ob hier irgendwo zufällig ein Atombombenkoffer rumliegt.“
Donnerstag:
Niemand weiß so genau, wer da war, aber Donald Trump erhält rückwirkend den Oscar 2003 für die beste weibliche Nebenrolle. Trump bedankt sich bei sich selbst und kündigt an, an einer Fortsetzung zu arbeiten.
Freitag:
Harald S. aus Bad Rothenfelde überreicht einen eingerahmten Zettel mit der Aufschrift:
„Endlich Freitag!“
Trump nennt es „eine der ehrlichsten Auszeichnungen seiner Karriere“.
Samstag:
Auf dem Münsteraner Schützenfest gewinnt Trump an der Schießbude zwei rosafarbene Plüschteddybären. Einer davon wird sofort zum Sicherheitsberater ernannt.
Sonntag:
Lars Klingbeil fragt in die Runde, ob irgendjemand Lust habe, Friedrich Merz’ Koalitionspartner zu werden. Man könne nichts entscheiden, nichts gewinnen und Wahlumfragen seien dabei garantiert im freien Fall.
Diese Auszeichnung lehnt selbst Donald Trump ab.
Insider berichten, Trump habe danach leise gemurmelt:
„Some prizes are just too much.“
