Hans Georg Maaßen – Wir kriegen gerade Kopfweh

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Hans Georg Maaßen – Wir kriegen gerade Kopfweh

4. Juli 2021 Allgemein 0

Der ehemalige Direktor des Verfassungsschutzes des Bundes war mal wieder in einem Interview vor einer Kamera. Und forderte prompt Gesinnungstests für Tagesschau Journalisten. Das hat eine Welle der Empörung ausgelöst.

Weil wohl niemand die lange, lange, lange Liste an Zitaten von Hans Georg Maaßen kannte, die wir bereits seit 2019 ständig aktualisieren. Und weil die Tagesschau Journalisten nicht gerade so hoch auf unserer Liste stehen, wie andere, und diese Forderung nicht annähernd die Spitze von Maaßen’s Hasskommentaren ist, ist unser Wortbild hierzu ein anderes.

Selbst der Baerbock Tweet steht noch weiter oben

Anfang Juni versuchte sich Hans Georg Maaßen an die grüne Kanzlerkandidatin Annalena Charlotte Alma Baerbock und ihr Namenskürzel ACAB. Unser Chiffre für „Acht Cola Asbach, bitte!“. Maaßen machte daraus „All Cops are Bastards“ und fragte nach Zufall oder Chiffre.

Im Spätsommer 2018

Die Stadt Chemnitz wollte damals ein Stadtfest veranstalten. Es endete in einer epischen Auseinandersetzung zwischen Chemnitzer Bürgern und rechten Schlägern. Eine Filmaufnahme zeigte, wie ein ausländischer Bürger von mehreren rechten Aktivisten verfolgt wurde. Es wurde bekannt als „Hetzjagd von Chemnitz“.

Maaßen’s späteres Zitat dazu war

„Ich habe bereits viel an deutscher Medienmanipulation und russischer Desinformation erlebt. Dass aber Politiker und Medien „Hetzjagden“ frei erfinden oder zumindest ungeprüft diese Falschinformation verbreiten, war für mich eine neue Qualität von Falschberichterstattung in Deutschland.“

Allein mit dieser Aussage wäre er, eigentlich, als CDU Mitglied schon nicht mehr tragbar gewesen.

Hier erinnerte schon viel an NSDAP Propaganda, gegen Zeitungen und Gewerkschaften, welche 1931/32 „Lügen der Juden und Sozialisten“, „gegen das deutsche Volk“, in deutschen Tageszeitungen, verbreiten würden.

Maaßens Abschiedsrede

Im Januar 2018, in vertraulicher Runde, gehalten.

Aus meiner Sicht war dies für linksradikale Kräfte in der SPD, die von vorneherein dagegen waren, eine Koalition mit der CDU/CSU einzugehen, der willkommene Anlass, um einen Bruch dieser Regierungskoalition zu provozieren.

Oder anders ausgedrückt. Linke und grüne Politiker würden die Nachrichten beherrschen (was ähnlich, nur schlimmer, dem ist, was er nun über Tagesschau Journlisten von sich gab).

„Nur noch kurz die Welt retten“ (Sorry, das ist von Tim Bendzko)

Maaßen sagte Ende April 2021 (wieder in der Gegenwart) etwas wesentlich verheerenderes, was scheinbar niemand mitbekam, zum Thema Klimawandel.

„Wir können die Welt nicht retten. Wir haben schon zweimal versucht, die Welt zu retten und es ist schief gegangen.“

Mit „zweimal“ waren augenscheinlich der erste und zweite Weltkrieg gemeint. (Kurzer Geschichtsunterricht)

Allein beim ersten Weltkrieg (dessen Hintergründe weniger bekannt sind) lässt sich aus Bismark’s Veränderung der „Emser Depesche“, einer scheinbar harmlosen Nachricht von Wilhelm dem Ersten, nicht erkennen, wie daraus eine „Rettung der Welt“ zu deuten ist. Die Welt wäre vielleicht heute eine andere (oder auch zeitweilig „gerettet“), hätte Bismark die Depesche unverändert gelassen, wobei niemand genau sagen kann, ob es nicht später doch noch (der Zwist ging von 1870) zur verheerenden Eskalation (Kriegsbeginn 1914) gekommen wäre. Napoleon der Dritte hatte auch so schon diverse Hühnchen mit Wilhelm dem Ersten zu rupfen (zum Beispiel, dass Wilhelm der Erste, in Friedenszeiten, um 1870, das Militär, ohne Grund, hochzog. Oder auch Wilhelm’s kaiserliche Krönung in Versailles 1871 (auch Dislike von Napoleon)). Weltrettung war das nicht.

Auch Hitler’s mörderische Überfälle, denen gar keine Kriegserklärung vorausging, dessen Gründe einzig nur als psychotischer Wahn zu attestieren sind, haben nichts von Weltrettung.

Fazit

Über „Great Reset“, den Globalisten (ein heutiger Code für „die Juden“), zahlreiche Kommentare gegen Muslime (die der CDU scheinbar gar nicht störten), ein Retweet gegen Alg 2 Empfänger, hätte Armin Laschet mit Maaßen längst reden müssen.

Die Tagesschau ist, im Bezug Maaßen, dieses Wochenende eher im Mittelfeld. Da ist aus dem Gehirn von Hans Georg Maaßen längst schlimmeres an die Oberfläche gekommen. Gemessen an den letzten 3 Jahren ist Maaßen der größte personifizierbare Skandal, den es in der Politik aufzuarbeiten gilt. Armin Laschet kann sich nicht mehr lange davor drücken, ein Parteiausschlussverfahren gegen Hans Georg Maaßen einzuleiten.

Allein aus den letzten 2 Wochen heraus, ist es schlimmer, dass die SPD keinen Kommentar zu einem Unschuldigen in Strafstunden, in Niedersachsen, herausbringt. (That’s Work for Olaf Scholz)

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