Laschet zwei Tage „next Bundeskanzler“

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Laschet zwei Tage „next Bundeskanzler“

15. Mai 2021 Allgemein 0

Armin Laschet war, für zwei Tage, in Umfragen, der nächste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Sind die Grünen zwischenzeitlich abgesackt? Hat Laschet was „Gutes“ getan oder gesagt? Hat sich die Arbeit der CDU, in der Bundesregierung, irgendwie als nützlicher erwiesen, als was sie vorher rauskristallisieren konnte? (Kurz mal angemerkt, ist dies keine Abrechnung mit der Bundesregierung. Da ist auch viel gutes gelaufen.)

Die INSA

INSA-Consulere GmbH, das „Institut für neue soziale Antworten“ hat ihre Büros in Erfurt und wurde von dem ehemaligen CDU Politiker Hermann Binkert gegründet. Binkerts Austrittsgründe aus der CDU waren damals schnell klar, als er einer der Berater des Thüringer AfD Chef’s Björn (The Bernd) Höcke wurde. Auch ist Binkert, bis heute noch, Teil der „Werteunion“, die grundsätzlich nichts mit der „Union (also der CDU)“ zu tun hat.

Die INSA bekommt ihre Aufträge und Publikationen zur „Sonntagsfrage“ meist im Auftrag der Bild-Zeitung. Doch landen die Umfragen auch in Zeitungen wie Junge Freiheit oder idea (Einem Nachrichtenmagazin, welches sich zur evangelischen Kirche zugehörig fühlt, von vielen Pastoren aber abgelehnt wird, weil das Magazin kreationistische Verschwörungstheorien, nach US Vorbild, verbreitet. Das Magazin versucht, wie auch „Philosophia Perennis“, rechtsextreme Tendenzen mit christlichem Glauben zu verknüpfen).

In der Eingliederung der „Sonntagsfrage“ ist die INSA, hauptsächlich, wegen ihrer Tätigkeit für die Bild-Zeitung aufgeführt.

Die Aufnahme der INSA Umfrage hielt sich in Grenzen

Die Bild-Zeitung verkündete, dass die CDU „wieder“ vor den Grünen, in den Umfragen stehen würde und zielte, zum Vergleich, auf vorherige Forsa und „infratest Dimap“ Umfragen. Auch der bayrische „Merkur“ titelte: „Grünen verlieren in Bild-Umfrage: INSA-Chef spricht von „Trendumkehr“„.

Tagesspiegel, Zeit oder Frankfurter Rundschau kommentierten die INSA Umfrage gar nicht mehr.

Binkert manipuliert und verschleiert.

Der Merkur titelte weiter: „INSA-Chef Hermann Binkert nannte das Unions-Ergebnis eine „Trendumkehr“, dies zeige sich beim Zuwachs an sicheren Stimmen.

Das sind die bisherigen INSA Umfragen:

Von Trendwende ist keine Spur, weil die Grünen, in den INSA Umfragen, nie vorne lagen. Sie waren, allerhöchstens, mal mit der CDU gleichauf. Umfrageinstitute wie infratest dimap lassen da keine Trendwende erkennen. Nach Infratest Dimap stehen die Grünen, seit Anfang Mai, vor der CDU/CSU ohne größere Änderungen oder Unsicherheiten. „Infratest dimap“ arbeitet, unter anderem, für die ARD und die DPA.

Die Forsa Umfrage kam prompt

Inzwischen haben Forsa und Infratest dimap wieder Umfragen geschaltet, die offenbaren, dass es die „Trendwende“ nie gegeben hat. Die Bild-Zeitung bedient sich einem unseriösen Umfrageinstitut, welches nur, mit den Bild-Umfragen, noch unter den Umfrageinstituten gelistet wird. Seriös war die INSA scheinbar nie.

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