Maaßen, Friedrich Merz und Sebastian Kurz: Die CDU im Triell

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Maaßen, Friedrich Merz und Sebastian Kurz: Die CDU im Triell

12. September 2021 Allgemein 0

In Kürze beginnt das Triell der Kandidaten zur Bundestagswahl. Mittendrin Armin Laschet.

Laschet verzichtete auf eine dringend nötige Distanz zum Thüringer CDU Kandidaten und ehemaligen Direktor des Bundesverfassungsschutzes Hans-Georg Maaßen, welcher selbst, kürzlich, auf die Satiresendung Extra 3 kommentierte, die zum öffentlich rechtlichen Rundfunk gehört.

Außerdem behauptete Laschet, auf einem CDU/CSU Parteitag, die SPD hätte immer „auf der falschen Seite“ gestanden. Dies und ein Gespräch mit Markus Söder, bei dem Söder das Mikrofon verdeckte, schürte zuletzt Zweifel am CDU Kandidaten.

Als Drittes die Forderung von CDU Politikern, Arbeitslose sollen in gemeinnützige Arbeit verpflichtet werden, dient praktisch als Warnung an Millionen von deutschen Wählern vor der CDU, die sich nah an der Armut befinden. Die Forderung stellt auch Kommunen vor enorme Problemen. Dazu kommt die Idee von einer skandalbefallenen, rechten Regierung in Dänemark. Die CDU möchte damit Flüchtlinge, gerade aus Afghanistan, aber auch aus anderen Ländern, in Arbeit verpflichten und auch Langzeitarbeitslose in die Forderung miteinbeziehen.

Als Viertes eine Hausdurchsuchung, vorgenommen durch die Osnabrücker Staatsanwaltschaft, in Gebäuden der SPD, die mutmaßlich, aus politischen Gründen, herbeigeführt wurden. Die dortige Staatsanwaltschaft hat keine relevanten Hinweise auf Geldwäsche gefunden, und muss sich noch zu den Razzien äußern. Vor allem, in der Hinsicht, ob es eine politische oder ermittelnde (übermotivierte) Person war, die die Durchsuchungen herbeiführte.

Nummer fünf sind Glückwünsche. Jey Glückwünsche. Von Armin Laschet an Sebastian Kurz. Gleich dutzendfach wurde Armin Laschet daran erinnert, dass der österreichische Kanzler es schaffte, die Satire Sendung „Gute Nacht, Österreich“, mit Peter Klien, aus dem ORF Programm zu nehmen, in der beschrieben werden sollte, wie Kurz Einfluss auf Medien und Justiz nimmt. Das ZDF Magazin Royal mit Jan Böhmermann nahm die Fakten in ihre Sendung auf.

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