Habeck nach Forsa Umfrage nächster Bundeskanzler

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Habeck nach Forsa Umfrage nächster Bundeskanzler

15. Februar 2020 Allgemein 0
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Forsa hat die Menschen befragt, wie sie stimmen würden, wenn nächste Woche Bundestagswahl wäre. Rot-Rot-Grün käme da auf 52,2 Prozent der Stimmen im Bundestag.

Forsa rechnete dabei auch alle Konstalationen aus, die aus den Parteien im Bundestag möglich wären. Dabei würde es die große Koalition erstmals nicht schaffen, eine Mehrheit im Bundestag durchzubringen (Sie kämen gerade mal auf 44,6 Prozent). Die einzige Zweierkonstalation, die über 50 Prozent käme, wäre CDU/CSU und Grüne (was ja auch eher eine Dreierkonstalation wäre).

Favorisiert ist bei den Grünen das Rot-Rot-Grüne Bündnis. Die Gründe liegen im Misstrauen um CDU/CSU und AfD, was der Thüringen Wahl geschuldet ist (Auch die FDP Thüringen hat vor der Thüringen Wahl jede Zusammenarbeit mit der AfD ausgeschlossen). Weitere Gründe liegen darin, dass die CDU in Sachen Umweltpolitik (gerade im Bezug auf Verkehrspolitik) zurückruderte.

CDU/CSU, FDP und AfD wurde von Forsa in den Regierungskoalitionen nicht erfasst (dafür CDU/CSU, AfD und Linke???). Die Konstalation käme auf 47,8 Prozent und würde die 50 Prozent verfehlen.

Was bedeutet das?

Bedeutend wäre das Ergebnis zum Beispiel für ein konsequenteres Vorgehen im Kohleausstieg (Einige Kohleabbaugebiete würden wohl vorzeitig durch den Klimawandel überflutet, bevor der Kohleabbau beendet wird), für Düngeregelungen in der Landwirtschaft, für Windräder (Rot-Rot-Grün würde wohl umgehend die 1 Kilometer Regel für Windräder ändern) und für eine umweltgerechtere Verkehrspolitik.

Robert Habeck als Bundeskanzler

Robert Habeck ist 50 Jahre alt und derzeit Bundesvorsitzender von „Bündnis 90/ Die Grünen“. Er ist der mögliche Kanzlerkandidat von „Bündnis 90/ Die Grünen“. Er war von 2012 bis 2018 stellvertretender Ministerpräsident von Schleswig Holstein und da auch Umweltminister. Als Umweltminister hat er den Bau des Kohlekraftwerks Brunsbüttel verhindert und klare Akzente im Bundesland zu einer nachhaltigeren Energieversorgung gesetzt. Er widerlegte das Vorurteil, dass durch die Abschaltung von Kohlekraftwerken die Energieversorgung gefährdet ist.

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