Wem der IRONMAN in Hamburg etwas zu hart ist kommt nach Nordhorn

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Wem der IRONMAN in Hamburg etwas zu hart ist kommt nach Nordhorn

30. Juli 2018 Hamburg Ironman Nordhorn Triathlon 0

Schwimmen, Radfahren, Laufen lautete das Motto dieses Wochenendes. In Hamburg konnten, die es sich zutrauten auch dieses Jahr wieder gegen Tim Don antreten, welcher für Großbritannien bereits an den olympischen Spielen teilnahm. Sieger in diesem Jahr wurde nach einem harten Kampf Bart Aernouts aus Belgien.

In Hamburg machte jedoch die Wasserqualität Probleme. So musste auf das Schwimmen in diesem Jahr verzichtet werden. Stattdessen wurde eine zusätzliche 6 Km Laufstrecke hinzugefügt. Der Ironman ging dabei für die Athleten über einen Zeitraum von 8,5 Stunden. Er unterteilte sich in Sechs Kilometer Laufen, danach 180,2 Kilometer Radfahren und als Draufgabe noch einen Marathon von 42,195 Kilometern durch die Hamburger Innenstadt. Alles bei bei Temperaturen von um die 30 Grad (Was bei der derzeitigen Hitzewelle der ‘kühle Sonntag’ war).

Etwas über eine Stunde nach Aernouts kam mit Sarah Crowley die schnellste Läuferin ins Ziel.

Das Rennen galt dabei als Qualifikation für die WM beim Event auf Hawaii. Trotz des fehlenden Schwimmens wurde die Qualifikation anerkannt.

Der Nordhorner Triathlon

Mit Strecken von 500 Meter Schwimmen, 20 Km Radfahren und 6 Km Laufstrecke ging es beim Nordhorner Thriathlon etwas humaner zu. Im Gegensatz zum Ironman in Hamburg war auf der Schwimmstrecke Badequalität, sodass diese für den Triathlon voll genutzt werden konnte.

Auch fand sich unter den Teilnehmern eine Mannschaft des FC St. Pauli Triathlon in Nordhorn wieder, ebenso wie eine Mannschaft aus den angrenzenden Niederlanden.

Der Nordhorner Triathlon ist ein Wettkampf in der Tradition des Grafschafter Triathlons, welcher mit dem Wechsel zum “Nordhorner Triathlon”, im Umfang und den Zuschauerrängen, stark auf den See der Schwimmstrecke zentriert wurde. Auch wurde die Radstrecke mit der Namensänderung um 4 Km verkürzt.

In diesem Triathlon können die Vereine Punkte auf Landesebene sammeln, womit dies kein reiner Spaßwettkampf ist. Die Veranstaltung dient als Qualifikationsmöglichkeit für die Landesmeisterschaften und deutschen Meisterschaften.

Es findet seperat voneinander, ein Staffelwettkampf statt, in welchem sich 3 Wettbewerber namentlich anmelden, und die Disziplin auf den jeweils nächsten weitergeben. Und es findet ein Einzelwettkampf statt, in welchem die Teilnehmer allein, oder für den Verein, für den ganzen Wettbewerb anmelden.

Mit dem Gewinner des Triathlon Maurice Bakschat, der mit der Nummer 1 antrat, und dem zweitplatzierten Nicholas Lembcke konnten zwei Mitglieder den LC Nordhorn ihren Sieg vor heimischen Publikum feiern. Die schnellste Frau an diesem Tag in Nordhorn war Laura Schlimme mit der Nummer 65, die ihren Triumph mit ihrem Verein SuS Darme teilt. Zweitschnellste Frau wurde Anne Siersema d.s.t.v. Aloha (Nummer 82), welche auch die schnellste unter den niederländischen Teilnehmerinnen wurde.

Die jeweiligen Teilnehmernummern und nähere Infos sind auch zu finden auf https://www.nordhorner-triathlon.de/teilnehmer#3_0D4CD9 

DLRG war mehr als Wasserretter

Am Rande der Veranstaltung übernahm die DLRG mit Vertretern aus der Region Emsland nicht nur die Wasserrettung, sondern auch mit den Sanitätsdienst. Die Sanitäter vermeldeten eine Veranstaltung ohne Zwischenfälle.