Wir sagen Dorothee Bär einmal aufrichtig „Danke“

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Wir sagen Dorothee Bär einmal aufrichtig „Danke“

1. Februar 2021 Allgemein 0

Die AfD wollte am 28.01.2021 im Bundestag über Grund- und Menschenrechte reden. Sie hat als Partei im Bundestag dazu eine aktuelle Stunde einberufen lassen. Allerdings wollte sich die AfD nicht wirklich für Menschenrechte einsetzen, sondern sich nur darüber beschweren, dass Hetzkommentare im Internet unter Strafe stehen.

Bericht des Rechnungshofs - Bundestag wird immer größer und teurer (Archiv)

Die CSU Abgeordnete Dorothee Bär ließ das nicht lange so stehen. Gerade weil seit langem sichtbar ist, dass sich die AfD willkürlich nur die Grundrechtsartikel aussucht, die ihnen und ihrer Klientel gerade passend (Grundrecht auf Menschenwürde oder Grundrechte auf körperliche Unversehrtheit in der Corona Pandemie sind für die AfD nicht so interessant) zu sein scheinen.

Für Dorothee Bär war es ein Hohn, dass sich die Partei, die scheinbar den Nährboden für die Ermordung Walter Lübke’s im Internet schufen, sich nun als Menschenrechtler aufspielten.

AfD’ler zeigten sofort, was sie unter „freier Rede“ verstehen.

In der Gruppe „Freunde und Verbündete der AfD“ ging dann gleich wieder die Diffamierung, Leugnung (Die AfD habe ja nicht geschossen) und der Menschenhass (Ein Monolog gegen Asylbewerber darf in einer AfD Gruppe scheinbar nie fehlen) los.

Dabei wollte die AfD gerade die armen Opfer zeigen, die im Internet nicht das loslassen können, was sie gerne loslassen würden

AfD Anhänger zügeln sich, in ihrem Menschenhass, bis heute nicht. Befremdlich, dass die AfD Einschränkungen gegen „Hass im Internet“ damit kritisieren wollte.

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